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News / 12. April 2009 - 00:15 Uhr

Mecklenburg-Vorpommern beschliesst Verwaltungsgebühren

Auf der letzten Landtagssitzung im Schweriner Landtag wurde durch den Beschluss der großen Koalition der Weg für die Gebührenerhebung von Seiten der Hochschulen bereitet. Der fzs kritisiert diese Verschiebung der Kosten von originären Leistungen der Hochschulen zu Lasten der Studierenden aufs Schärfste. Florian Keller, Mitglied des fzs-Vorstands, erklärt: “Nach diesem in den Reihen von CDU und SPD einstimmigen Beschluss entfernt sich das Land Mecklenburg-Vorpommern eindeutig von der Idee, Bildung als unveräußerliches Grundrecht zu begreifen. Hier entsteht eine Bezahlmentalität, in der Bildung zur Ware wird.” Nunmehr steht den Hochschulen offen, für grundlegende Leistungen der Hochschulen, beispielsweise Immatrikulation, Rückmeldung sowie die Organisation von Prüfungen Gebühren bis zu einer Höhe von 50 Euro im Semester zu erheben.

Die Gemeinschaft darf keine Maske sein, unter der der eine lächelt und der andere weint.
(Georges Pompidou)